Wir fahren durch die Weiten von Sibirien. Herz von Sibirien ist Novosibirsk
wobei über 1500 km dazwischen liegen
Plötzlich aus dem Nichts taucht die Stadt Tjumen auf. Sibirien , was eigentlich schlafendes Land heisst lebt doch.
Neuste Einkaufszenteren umgeben mit neuen Wohnsiedlungen: eine Stadt wie aus der Retorte
Der Bauboom in Tjumen hängt mit den Oel- und anderen Bodenschätzen Sibiriens zusammen
Bezüglich Kernkraft kennt man hier keine Berührungsängste: Vier Reaktoren stehen direkt am Rande der Stadt
Bezüglich Kernkraft kennt man hier keine Berührungsängste: Vier Reaktoren stehen direkt am Rande der Stadt
Flugplatz mit vielen Privathelikoptern
Auch eine Lösung um den dichten Verkehr zu entgehen
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Es ist Samstag, alle wollen zu Daja hinausfahren. Holzkohle und Spielzeug kauft man an der Strasse..
ebenso frische Birkenzweige für die bessere Durchblutung der Haut beim Baden
Russisches Camping in den Wäldern von Tjumen: kleine Zelte aber umso lautere Musik
Wer kein Zelt hat mietet sich einen Wohnwagen
Zahlreiche Trinksprüche: Der Wodka fliesst in Strömen, bei Temperaturen von 25°C.
Picknick im Gras, der Samowar darf nicht fehlen
Drei Becken mit heissem Thermalwasser werden von Jung und Alt rege benutzt
Die Russen staunen über unseren Besuch: solche Autos sind hier sehr selten, vor allem diejenigen mit eingebauter Waschmaschine und Grill.
Alles immer gerade aus Richtung Osten. Links und rechts Getreidefelder...
oder Grasflächen
Birkenwälder, Birkenhaine oder stattliche Einzelbäume: Der Baum ist das prägende Element der Landschaft.
Ab und zu findet man dazwischen sogar was essbares: frischer Birkenröhrling
Trotz den riesigen Ackerflächen ist Russland immer noch ein Nettoimporteur von Weizen.
Riesige Saatmaschinen mit Saatgutsilowagen sind erforderlich für die grossen Flächen
Gewitterstimmung
Einmalige Wolkenbilder am grossen weiten Himmel Sibiriens
Weite Schilfgebiete weisen auf viel Wasser hin
Birken sind teilweise unten kahl und schwarz: eine Folge von Buschbränden in den trockenen Sommermonaten
Zuviel Nässe bringt ganze Wälder zum Absterben.
Harte Winter setzen auch der Strasse zu
Stroh wird gleich auf den Feldern deponiert
Ein Bushäuschen, aber weit und breit kein Dorf oder Haus: Die Siedlungen liegen teilweise recht weit weg von der Strasse.
Pferde werden auch von Russischen Cowboys zum Vieh zusammentreiben gebraucht
Wir fahren in Omsk ein, eine Stadt wie viele im modernen Russland. Nicht besonders hübsch aber auch nicht hässlich, aber mit viel Verkehr.
Neue Siedlungen,....
Sportpaläste...
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Ansonsten eine Europäisch anmutende Stadt, doch die zahlreicher werdenden Moscheen sind ein klares Zeichen, dass wir in Asien sind. In den Strassen verkehren meist Japanische Autos, die zudem rechtsgesteuert sind (Direktimporte).
Am Morgen früh gehts über die Vorstadt weiter Richtung Osten. Das Navi weist uns den schnellsten Weg auf die Autobahn. Diesmal landen wir aber auf einer schlammigen Erdpiste mit grossen Wasserlachen, die wir erst genau inspizieren bevor wir uns wagen durchzufahren, um dann bei einem Militärcamp der Panzertruppen zu landen. Obwohl nur 200m von der Autobahn , aber hier gibts kein Durchkommen.
Ich weiss nicht wer mehr erstaunt war, die russischen Militärs oder wir über das nicht geplante Zusammentreffen.
Ein Offizier weist mir höflich die Richtung: na Schlagbaum na leva... Zum Glück gibts imRussischen noch ein paar deutsch Wörter.
Nach so vielen Landschaften noch ein Portrait. Ja, sie ist wohlauf und hat einen gesunden Appetit.
Brachliegendes sumpfiges Land
Verblühter Löwenzahn, eine Pflanze die es bis in den letzte Ecke Sibiriens schafft
Wir Parken über Nacht bei einem Motel in einem kleinen Städtchen neben der Autobahn M51, die bis ans östliche Ende des Kontinents nach Murmansk geht.
Empfangen werden wir traditionsgemäss mit frischem Brot und Salz.
Wir werden alle eingeladen mit unseren Familien nach Kargat in Sibirien zu ziehen, etwas was Touristen aus fernen Ländern in der Schweiz sicher nicht zu hören kriegen.
Traditionsgemäss werden reihum Trinksprüche aufs Wohl der Reisegruppe und Russen gemacht und mit Wodka begossen
Folkoristische Darbietungen. Die Musik typisch ein bisschen schwermütig.
Nachts erleben wir was Sibirien sonst noch bietet: Hunderte kleinster Blackflies stürmen unser Auto und dringen selbst durch die schützenden Fliegengitter.
Fast wie bei Wilhelm Busch mit den Maikäfern: Wilde Jagd mit elektrisierter Fliegenklappe.
Die Strassen sind meist auf einem kleinen Damm angelegt. Die seitlichen Entwässerungsgräben sind eigentliche Biotope
Morgens sind die Farben besonders schön und die Temperatuen im Bereich von 15 °C
Die ersten Sonnenstrahlen bringen die Tümpel zum dämpfen.
immer wieder spannend z gseh, dass es au ide wiite vo sibirie no zivilisation hett...=) echt super din blog, dad! mer isch hutnöch debi=) lg doro
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