Von Krasnojarsk fahren wir weiter östlich durch die Ebenen Sibiriens
An den Flussübergängen findet man immer wieder kleine Städte.
Einfahrt nach Kansk
Strassenidylle: man wartet geduldig, der Bus ist eben nicht immer pünktlich.
Wohnsiedlung am Rande der Stadt
Auch die transsibirische Eisenbahn durchquert den Ort, hier mit Anschluss für die lokale Industrie.
Alle paar Minuten passiert ein langer Güterzug in beide Richtungen, Personenzüge sind eher selten.
Kohle, Oel und Container dominieren
Der offizielle Uebernachtungsplatz ist ein Rastplatz für Trucks mit Werkstätten, Ersatzteillager etc. im Industriequartier, alles in allem sehr lärmig. Wir beschliessen, weiter aufs Land hinaus zu fahren.
Wir durchqueren kleine Dörfer mit den typischen kleinen Häuschen. Diese Bauart findet man vom Baltikum
bis ins 7000 km entfernte Sibirien, doch jede Fassade, insbesondere die Fenstereinfassungen sind individuell gestaltet. Dächer sind nicht isoliert, früher aus Brettern, heute mit Eternitabdeckung.
Hinter den schützenden Fenstern gedeihen Geranien und Kakteen
Einkaufen geht man hier zu Fuss
im lokalen Laden der fast alles Lebensnotwendige bietet,
oder man deckt sich bei der Bäuerin direkt ein.
In der Nähe dieses Häuschens werden wir von einer Russin angesprochen, die auch ein paar Worte Deutsch spricht.
Sie lädt uns zu Tee und Kuchen in obiges Haus ein, in dem ihr alleinstehender Vater lebt.
Vladimir, der im Garten arbeitete, zieht sich sogar extra ein frisches Hemd an und kämmt sich für das Foto.
Mit unseren paar Brocken Russisch und Galinas Deutschkenntnisse erfahren wir viel Interessantes übers Leben auf dem Lande
Gruppenbild mit unseren Nidwalder Kollegen
Blitzsauberes Interieur mit einfacher Ausstattung.
DerTee wird aus Porezelan Tassen aus der Vitrine getrunken...
Zum Abschied kriegen wir noch einen Strauss vom Flieder, der fast in jedem Vorgarten zu finden ist.
Wir übernachten am Ufer eines kleinen Sees unterhalb des Dorfes: Sonnenuntergang um 22 Uhr
Schon um 6 Uhr früh sind die Dorfjungs am Fischen. Begrüsst werden wir mit Hello how are You?
Der Perückenmacher Laden: russischer Coiffeursalon...
Immer wieder dasselbe: Mülldeponie im Wald.
Sägerei: Der riesige Reichtum an Holz wird direkt im Dorf verarbeitet.
Gute Stämme werden verkauft, Abfallholz wird für den Winter gebraucht.
Russische Kleinbauern: Es reicht nur zu einer Kuh..
Die M53, Hauptverbindung zwischen Ost und West: Die harten Winter setzen den Strassen zu bis nur noch Schotter übrig bleibt. Anstatt zu reparieren baut man mitten durchs Land eine neue Autobahn...
Immer wieder dasselbe Bild: branntgeschädigter Wald.
Aktuell brennt es um Krasnojarsk herum (6 Todesopfer), das wir vor einigen Tagen passiert haben...
Idylle auf dem Lande....
mit immer noch gebrauchtem Ziehbrunnen
In den lichtdurchfluteten Birkenwäldern wachsen viele Blumen.
Aenderung des Landschaftbildes : es gibt neben Birken- auch reine Föhren- und Tannenwälder.
Unser Uebernachtungsplatz: eine Försterei
Blick aus Dorf Uk, abseits der grossen Strassen.
Morgenstimmung um 6 Uhr: Bei kühlen Temperaturen von nur 11 °C bilden sich überall Bodennebel
Die schnurgerade Strasse verliert sich in der Unendlichkeit
Wir wollten eigentlich in diesem Birkenwäldchen frühstücken und finden einen Friedhofvor: Die einzelnen Gräber sind mit einem Eisenzaun geschützt.
Innen gibts Sitzgelegenheiten und oft sogar einen Tisch
Strassenidylle: kann sehr schnell kritisch werden wenn Regen den Boden aufweicht.
Besonders die Strassenseitenränder sind nicht ungefährlich, da oft nur eine dünne Kiesschicht auf weicher erdiger Unterlage liegt.
Typisches Dorf in Sibirien. Kaum Wohnblocks ,die kleinen Einfamilienhäuser sind alle aus Holz.
Der ganze Verkehr geht auf ungeteerter Strasse mitten durchs Dorf...
Vieles ist aber im Umbruch: neue Strassen werden gebaut, daneben Häuser aufgestellt. Der Kuh gefällt das Ganze wahrscheinlich nicht so sehr...
Landschaftsimpressionen
Am Nachmittag erreichen die Temperaturen hochsommerliche 30 °C. Gewitterwolken bilden sich, doch entladen sich nur selten.
Unser Ziel ist ein Restaurant im Städchen Sima: Koordinaten haben wir, doch gibt es auf unserer Navigationskarte keine Strassen, nur einen Punkt für den Ort, der zudem durch die transibirische Eisenbahn entzweigeschnitten wird. Auf der mühsamen Suche kommen wir jedoch an manch schönem Haus vorbei.
Nach ein paar Tischreden und Vodkas gehts dann richtig los: Disco Night
Wir geniessen ein Sibirisches Kronen-Bier : Hier ist das Andenken an die Zaren noch präsent.
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