Wir verlassen Kasan und erreichen frühmorgens ohne Probleme die weiten Ebenen ausserhalb mit unendlich grossen Aeckern
Strassen sind immer beiderseits begleitet von Baumalleen (Birken oder Kiefern) zum Schutz von Wind und Schnee.
Der Landstreifen dazwischen wird oft auch als Ackerland verwendet
Lastwagen Rastplatz mit vielfältigem Angebot lokaler Süssigkeiten und Fischen
Sehen aus wie Stör und schmecken ausgezeichnet
Autozubehör und Motorenoele in grosser Auswahl
Wir fahren auf Nebenstrassen durchs Land. Hier scheint die Zeit stillgestanden zu sein.
Idylle oder einfach vom Staat vergessen, das ist die Frage hier
Auf den Dorfstrassen heisst es langsam Fahren: Ueberall sind Enten- und Gänsefamilien unterwegs
Es gibt doch auch Industrie: Erdölförderung
Ehemalige Kolchose mit riesigen Ställen
. Heute am Zerfallen...
Kühe weiden in nicht umzäunten Wiesen. Der Kuhhirte und sein Hund haben alle Hände voll zu tun um die Kühe zusammenzuhalten.
Die Sicht von einem der wenigen Erhebungen gibt einen Eindruck von der Grösse dieses Landes
Viele dieser kleinen Siedlungen sind nur über erdige Pfade erreichbar
Russische Mittagsverpflegung : geräuchter Fisch und gebackenes
Wir stehen neben der Kirche in einem kleinen Dorf.
Es ist Sonntag und wir wollen dem Gottesdienst beiwohnen.
Zu unserer Ueberraschunfg findet vorne eine Abdankung und hinten im Altarraum gleichzeitig eine Taufe statt.
Alles sehr eindrücklich, vor allem der Priester in Weiss, der wie ein Apostel aussieht.
Obwohl nur eine Dorfkirche auf dem Lande, die Pracht der Ikonen ist erstaunlich
Wir kommen nach Izhevsk, der Hauptstadt der autonomen Republik Udmurtien
Alte Trams neben unzähligen alten Bussen als öffentliche Verkehrsmittel
Die Hauptkirche: Ein Neubau auf den Ruinen des zerstörten alten Baus
Auch am Sonntag bieten kleine Händler in den Strassen das Lebenswichtigste an.
Hierzu gehören auch alkoholische Getränke: Die Bierauswahl ist erstaunlich...
Monumentale Denkmäler wie überall in Russland: Hier der 30m Turm, der an die industriellen Errungenschaften von Izhevsk erinnert: Hier ist die Waffenindustie heimisch
Altes Hauptgebäude der Firma Kalashnikov
Die Fabrikationshallen sehen etwas mitgenommen aus....
Dafür lässt sich das Stadtkino zeigen...
Ueberall Denkmäler: hier das Krokodil, immer verbunden mit Geschichten dieaus Märchenbüchern stammen könnten.
Auch der lokale Held der Sowietunion darf nie fehlen: in diesem Fall ein Fliegerleutnant der trotz feindlichem Feuer seine Mission vollendete. Die anschliessende Notlandung überlebte er wie ein Wunder.
Grab des unbekannten Soldaten: Der letzte Weltkrieg hat in Russland besonders viele Opfer gefordert.
Modell der Ish-Werke, erster Motoradhersteller in Russland.
Im Kalashnikov Museum: Der Konstrukteur gleichen Namens dieser legendären Waffen lebt heute noch.
Frühmorgens werden die Herden auf die Wiesen getrieben...
Wir ereichen den Stausee bei Tschaikovsky, der über 100 km lang ist.
Grosse Hochspannungsleitungen weisen auf das nahe Kraftwerk hin
Wir fahren über den Staudamm an einem veritablen Hafen mit riesigen Schleusen vorbei
Liebliche Landschaft
Regnerisches Wetter verwandelt die Landstrasse in eine schmierige Piste.
Friedhöfe sind meist auf offener Wiese
Wir sind in Kungur, bekannt durch seine Eisgrotten
Nur wenige Meter im Berginneren sinkt die Temperaturen knapp über den Nullpunkt: hier erlebt man was Permafrost bedeutet.
Eiskristalle an der Decke, gewachsen über Jahre
Keine Stalktitten, dafür Eiszapfen
Riesige Gewölbe, ursprünglich von Flüssen ausgehölt.
Von oben eindringendes Wasser bildet im leicht löslichen Gipsgestein orgelpfeifenähnliche Höhlungen.
Im Kalkstein werden im Gegensatz dazu Stalaktitten oder Stalagmitten gebildet.
Unglaublich klaresWasser in den vielen Grottenseen
Neues Mehrfamilienhaus: es wird nicht für die Ewigkeit gebaut
Produkte Magazin: Der Laden für Alltägliches auf dem Lande...
Dorftrasse
Der nächste Winter kommt bestimmt...
Auch ein deutliches Zeichen der Landflucht...
Harte Realität: Fliessendes Wasser im Hause ist hier noch keine Selbstverständlichkeit
Strasse im Ural mit Baumalleen.
Trotz Oelreichtum benutzen viele Bauern noch Pferde
Breite Flüsse mäandern durch die weiten Ebenen
Blick in die Uralberge: Bewaldete Hügel von 300-600 m bilden die Grenze zwischen Europa und Asien
Hier dominiert ein artenreicher Mischwald
Der Ural ist geschafft. Wir erreichen Jekaterinburg, eine moderne Grossstadt. Wir sind jetzt in Asien..
Welch ein Gegensatz zu den ländlichen Dörfern: Shoppingcenter mit Ikea, OBI, Mc Donalds etc.
Eisbahn in der Zentrumshalle für die Grösseren
Nicht zuletzt erwähnenswert: wir haben in diesem Megastore wieder einmal Internet Zugang, sonst gäbe es diesen Blog nicht!

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