Sonntag, 12. Juni 2011

12 Novosibirsk - Marinsk- Krasnojarsk


 Frühmorgens auf einer Raststätte entlang der M53. Fernfahrer übernachten irgendwo am Strassenrand oder an solchen Plätzen  mit Restaurants, Marktständen mit lokalen Produkten und ev Motels mit Duschen.




Riesige Brücken überqueren die zahlreichen breiten  Flüsse




 Lokale Gewerbe auf dem Lande: alles noch entwicklungsbedürftig


Immer wieder Moscheen. Es sind nur noch 1700 Km nach Irkutsk am Baikalsee....



In dem Gebiet oestlich von Novosibirsk wird immer noch viel Kohle im Tagbau abgebaut und auch von der oertlichen Industrie genutzt.


 Lokales Gemüseangebot. Der Hund bewacht die Waare, die Marktfrau lauert irgendwo im Hintergrund  am Schatten auf die Kunden

Wechsel im Landschaftsbild. Wir sind in der sibirischen  Taiga, mit Föhren, Tannen, Weiden und Birken.
Auf den Wiesen blüht der Kerbel.


Wieder einmal ein paar Hügel nach den schier endlosen Ebenen.


Es ist sommerlich heiss (29°C). Ueberall Sommervögel, die  letzte Feuchtigkeit  auf den Erdstrassen aufnehmen. 


 Immer wieder erstaunlich: Die gleichen Pflanzen die wir von unseren Breitengraden her  kennen gibts auch in Sibirien: Riesenkerbel, Buschwindröschen, Hahnenfuss, Löwenzahn.....

 Besonders in den Dörfern auf dem Lande hat jeder hinter dem Haus einen "Pflanzblätz".
Selbstversorgung wird hier gross geschrieben, da es hier draussen  praktisch keine Läden gibt.


 Berg und Talfahrt auf meist sehr gut ausgebauten Strassen.
Sobald man 50 m weg ist von den Hauptachsen gibts nur noch für 4x4 Fahrzeuge ein Durchkommen


Eine relativ offene Wiesenlandschaft. Deutlich sichtbar ist die Rückeroberung durch den Wald.
Keine 50 Km von der Stzrasse weg gibts nur noch Wald und sozusagenkeine  Strassen mehr  


Kirche der Auslandschweizer bei Marinsk ???



 Nein, es ist ein  Kirchturm mit Gedenkstätte an die Arbeitslager bei den Kohlegruben in diesem Gebiet.


Die lokale Polizei empfängt uns ausserhalb der kleinen Stadt...



 und besteht darauf uns ins Zentrum zu eskortieren, wo wir von der Gemeinde präsidentin empfangen werden.
Der Uebernachtungsplatz wird von der Stadt kostelos zur Verfügung gestellt

Nein , Sibirien ist nicht ein Zentrum der Blumenzüchter. Was hier angeboten wird sind Kunstblumen.

 Von Marinsk kommt der bekannte Beluga Vodka.
Ein wichtiges Anbaugebiet für Kartoffeln.



 Wir besuchen das lokale Birkenrindemuseum.


 Wir staunen über die Vielfalt der kunstwerklich hochstehenden Artikel.


In der alten Stadt sind schöne Holzhäuser erhalten geblieben



 Auf dem Rathaustplatz wie gewohnt das Lenindenkmal. Es geht einfach nicht ohne Ihn. Zudem ist die Hauptstrasse meist auf seinen Namen benannt.



Vis a vis eine Skulptur der letzen Zarin mit Friedenstaube, die sie zum gegenüberliegenden Lenin schicken will. (nicht offizielle Interpretation) Hier in Sibirien wurde die zarentreue weisse Armee stark unterstützt (Bürgrerkrieg)

 Auch hier wieder ein Russich-Deutsches Kulturzentrum der Wolgadeutschen mit Führung in perfektem Hochdeutsch.



Bahnübergang Russisch: Wärterhaus ist vergittert, auf der Strasse werden Bleche hochgeklappt, um Fahrzeuge zu hindern trotzdem durchzufahren.

 Im Unterholz wächst der Enzian


Blumenpracht: wer weiss was für eine Art dies ist



Bei  den meisten Flüssen ist die Strömung fast unsichtbar wegen des kleinen Gefälles. Wir sind nur 200 m über Meer, aber weit über 1000 Km von diesem entfernt.


Eine  riesige  Dunstglocke liegt über der Landschaft mit Abraumhalden und Industriewerk

 Die Region ist bekannt für die Aluminium Produktion


 Ein Elevator für Getreide mitten in der Stadt Achinsk
 Lokschuppen: Die Eisenbahn hat eine grosse Bedeutung für die Industie

Lokaler Flughafen mit  Antonov Maschinen. Baujahr unbekannt...



 Wir erreichen Krasnojarsk. Wir müssen uns mühdsam durchfragen, da das Navi die Route nicht  richtig rechnen kann. Wenn das uns in China passiert....

Krasnojarsk , eine 1 Millionen Stadt, liegt auf beiden Seiten des Jenissei Fluss, in der Mitte ist eine Insel, ein Erholungspark mit Sportstadium
Krasnopjarsk war bis 1990 eine geschlossene Stadt (Militärroduktion) In der Umgebug gibt es immer noch kleinere geschlossene Städte. Es wird uns erklärt, die Leute wolle dies so um Ruhe und Ordnung zu bewahren.
Lenin wurde über Krasnojarsk in die sibirische Verbannung geschickt, vor seiner Reise nach Zürich



Im Winter bis - 45 °C, fast unvorstellbar . Doch im Sommer (Juni/Juli) ist bis 30°C warm, genug dass auch Palmen bestens gedeihen.



Grosszügige Hauptstrasse mit Hotel

Moderne Hochhausarchitektur, Denkmäler und kunstvolle Leuchter zur Verschönerung des Hauptplatzes


Der Jenissei im Morgendunst



Heute  ist der russische Nationalfeiertag und zudem Geburtstag der Stadt Krasnaiarsk.
Ein Kosake zeigt uns seine Fertigkeit mit dem Säbel umzugehen.
Kosaken waren die begehrtesten Soldaten. Napoleon soll gesagt haben: gebt mir 300 davon und ich erobere die ganze Welt...


Russische Soldatinnen : modisch und top elegant

Schaschlik Spiesse: die Nationalspeise wird schon am Morgen angeboten

Alles festlich gekleidet für das Fest 

Sicht auf die Stadt: hinten in den Hügeln liegt ein Nationalpark der aufgrund seiner Felsen als sibirische Schweiz bezeichnet wird

Kinderheim, von einem Mäzen finanziert



Andacht in orthodoxe Kirche mit frischem Gras auf dem Bodn: ein Ueberbleibsel heidnischer
Bräuche.

 Das Opernhaus: prächtige Anlage mit Wasserspiel und Skulpturen


Mädchen, wie kleine Prinzessinen

 Ein alter Kosak in historischer Uniform


 Fröhliche Gesichter. Die Mädchen warten auf ihren Auftritt

Heute will niemand ins Kino (hinten), draussen ist die Unterhaltung gratis

 Bunte Farben: Der Kinderumzug.

Karnevalsstimmung  mit Räppli, fast wie an der Basler Fasnacht
.

1 Kommentar:

  1. Hallo
    Uf minere Nachtschicht hani euri Reis mit Interässe verfolgt. Wunderbari Landschafte si zgseh.Glutschtet eim au los zfahre

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