Freitag, 29. Juli 2011

22 Beijing


 Eine dreispurige Autobahn führt direkt von Beidaihe nach dem  300 km westlich gelegenen Beijing durch die flache Küstenzone

Wir sammeln uns  nach der letzten Mautstation.....



und fahren von hier aus im Konvoi ins Zentrum der Grossstadt

vorbei an modernen  Bürogebäuden in gepflegten Parkanlagen...

 Vertretungen aller europäischen Automarken an prominenter Lage zeigen die Bedeutung Chinas für die Autoindustrie

Sechs Ringstrassen müssen bis ins Zentrum unter- oder überquert werden
,

Immer wieder breite Kanäle,die die Stadt entwässern...

und grosszügig angelegte Strassen  für die 5 Mio Fahrzeuge in Beijing.

 
.

und exclusive  Wohnsiedlungen hier  mit Carrefour Supermarkt




Und dies alles bei über 40 °C


darum hat hier jeder eine oder mehrere Klimaanlagen


Wegen der hohen Temperaturen lassen wir die Fahrzeuge für 4 Nächte im Hof des historischen Dongfang Hotels stehen und geniessen die klimatisierten Zimmer



Am Abend besuchen wir  die traditionelle Peking Oper.Farbenfrohes Theater mit  und chinesischer Musik und  englischen Untertiteln ...

 

Kampf mit den Schwertern, schon fast akrobatisch...


Ueberall werden Rolexuhren angeboten für nur 4-5 Euro.....
Bei uns kostet die Batterie mehr.


Mobilität in der Grossstadt ist alles: Moped für Invalidentransporte


Es gibt aber trotz immensem Verkehr  immer noch erstaunlich viele Velofahrer in Beijing



Besuch des Himmelstempels  mit verschiedenen Altären zur Anbetung des Himmels, der Erde und des Mondes


Mächtige Holzsäulen stützen die schweren Dächer im Inneren



Die einzelnen Tempelanlagen sind durch mehrere Tore und Marmortreppen  verbunden





Dachdetail mit typischen Keramikziegeln


Altar mit Opfergefässen

Solide Dachkonstruktion: kein Wunder dass die Tempel hunderte von Jahren überdauern


Nach der Besichtigung der Tempelanlagen erholt man sich im Park unter alten Zypressen , macht Morgengymnastik,

... tanzt zu klassischer Musik..


...vergnügt sich beim Ballspiel...




oder man trifft sich zum Kartenspiel..


In der Nähe der Tempelanlagen werden Süsswasserperlen verarbeitet.
Aus guten Stücken gibts Colliers, aus dem Rest Kosmetikprodukte (facial cream) 


Weiter gehts immer der Fahne nach zum Qianmen Platz

  

wo hunderte (tausende?) darauf warten, im Mausoleum links, Mao zu besichtigen...



Nebenan der Tianmenplatz mit der Halle des Volkskongresses (10'000 Sitzplätze) und dem Denkmal der Volkshelden


Auf grossen Bildschirmen laufen Video Clips..
Von Panzern im Jahre 1989 spricht hier niemand mehr.


Der Tianmenplatz ist einer der grössten Plätze weltweit, doch einsam fühlt man sich hier niemand.

Gruppenbild vor dem Denkmal zum 80. Geburtstag der Kommunistischen Partei


Am Ende des Tianmenplatzes das Tor des himmlischen Friedens, der Eingang zu den Kaiserpalästen und der verbotenen Stadt. Ueber dem Eingang eines der wenigen übriggebliebenen  Bilder von Mao. Im Gegensatz zu Russland gibts keine Mao Statuen oder Büsten mehr  in der Stadt.

Die Kaiserpaläste umfassen fast 10'000 Räume. Unmöglich alles anzuschauen ohne ein Picknick zwischendurch


Toilet  versteht hier kein Chinese. Man fragt nach der Harmoniehalle...


Ueber mehrere Höfe gelangt man zur verbotenen Stadt, in die nur Bedienstete , hohe Militärs und Politiker Zugang hatten

Zuhinderst der Palast der Höchsten Harmonie: die Audienzhalle des Kaisers

Grosse Wasserkübel gegen eventuelle Feuersbrünste



Typisch Chinesisch: die 1 Kind Familie. Entsprechend wird der Nachwuchs verwöhnt.


Pavillon im kaiserlichen Garten

Alte Zypressen und  bizarre Steinformationen geben dem Park eine spezielle Atmosphäre




Am Abend gibts eine Akrobatikshow

auf recht hohem Niveau




 Auf der Heimfahrt erleben wir Peking bei Nacht: Chinesen lieben Lichtspiele und aufwändige  Beleuchtung  der Hochhäuser

Trotz später Stunde immer noch recht viel Verkehr


Besuch des Meeresfrüchtemarktes, indem  Hotels und Restaurants sich eindecken



Die Vielfalt ist enorm: Muscheln

 Krabben

 Meeresalgen


 eine riesige Auswahl an Fischen

aber auch Kröten


Shrimps, Tintenfische, Kraken und und und...


Aussen verkauft Madame kleine getrocknete Seegurken in Edelholzschachteln
Wusste gar nicht das dies eine Delikatesse sein soll


Weiter gehts in die Altstadt, ein relativ kleines Gebiet mit eingeschossigen Häusern, das noch nicht von Hochhäusern überbaut ist



Im Sanitärgeschäft sind die Gestelle vollgestopft mit Waren, die letzte Inventur liegt wahrscheinlich schon Jahre zurück
Sicht in einen Hinterhof


Im Gegensatz zu vielen neuen Ueberbauungen hat dieses Gebiet seinen Charme behalten können. 


Strassenseitig sind kleine Läden




 Internet Kaffee für die Jugend


Bäckerei:  Eigentliches Brot kennt man hier aber nicht, nur Fladen oder weiche Brötchen

Wäscherei mit Nähatelier



Der Metzger verkauft nur Gebratenes ( bleibt länger essbar)



Frisches Tofu, ein günstiger und valabler Fleischersatz

Der Alte rüstet Gemüse und verkauft dies an seine Nachbarin



 Auch ein Haushaltsartikel Geschäft darf nicht fehlen



 Nicht weit davon liegt ein anderer Markt, mit vielen kleinen Buden, die chinesisches Fast Food anbieten

  wie  Fleischspiesse.....

oder Insektenspiesse ( Skorpione, Maden...) Guten Appetit....


Es gibt aber auch Marron Glace, chinesische Art


Gleich nebenanliegtt die bekannteste Shoppingmeile von Beijing.


Hier kauft man schweizerische Billiguhren,

aber auch alle Edelmarken sind prominent vertreten


 Ueberall flimmert Werbung  an Hausfassaden, wie am Times Square in New York.


Im traditionellen Teehaus kosten wir Yasmin und Weisstee


Der schon ind der Ming Dynystie in gleichen Gefässen serviert wurde



Läden nur für Kinder : alle bekannten  Labels sind vertreten


Im grossen Emporium für Kunsthandwerk finden wir nur wenig Passendes. Der chinesische Geschmack ist gewöhnungsbedürftig.... Auch die chinesische Vasen konnten uns nicht ganz überzeugen.


Ausflug zur chinesische Mauer. Bevor man die Mauer zu Gesicht bekommt , muss man sich durch all die zahlreichen Souvenirständen mit laut schreienden Verkäufern kämpfen.





Alles ein Dollar. Nur der Wechselkurs schwankt zwischen effektiven 6 bis 200 Yen.
Angeschriebene Preise sind in China ohne Bedeutung. Oft kriegt man  Dinge zu 10 % des Verkaufspreises und bezahlt immer noch zuviel...

gegen kleines Entgelt darf man Ihn auch fotografieren
Quilt in Chinesischem Stil

Begehrt im Sommer : Strohhüte und Sonnenschirme


Beliebt sind Schnupftabakflaschen Stempel aus Jade mit eigenem Namen und Tierkreiszeichen

Zur Mauer auf der Berkuppe sinds 1200 Treppenstufen
Wir nehmen die Seilbahn. Selbst der Abstieg zu Fuss war eine äusserst schweisstreibende Sache
Dichter Eichen und  Kastanienwald bedeckt die Hügel


Bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit ist oben leider nur wenig von der Mauer zu sehen



Wachtürme, die den Soldaten auch als Küche und  zur Uebernachtung dienten


Der Wehrgang auf der 5m breiten Mauer : alles Steintreppen






oben Ziegelsteine unten massive Granitquader




Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in der chinesischen  Hauptstadt gibts ein landestypisches Nachtessen.
Man sitzt an runden Tischen mit einer drehbaren Glasscheibe auf der die Speisen aufgetragen werden.

Hauptgang: Pekingente, die der Koch in feine Tranchen schneidet


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