Dienstag, 26. Juli 2011

20 Ulaan Bataar - Grenze China


Hallo,
ja wir sind wieder auf Sendung. Dank einer Spezialsoftware werden die chin Server überlistet

Abstecher von Ulaan Bataar in den bergigen Tereli Nationalpark, ein Naherholungsgebiet 50 km von Ulaan Btaar


Die Tage nach dem Naadam Fest sind frei und werden auch von Einheimischen  für Ausflüge in den Park genutzt. An der Strasse kauft man sich noch schnell einen Hammel oder eine Ziege.... 



 Am Fluss wird gebadet bei sommerlichen Temperaturen...


Am Ufer wird fürs Familien Picknick eine Feuerstelle mit grossem Kochtopf eingerichtet

 Die  erworbene Ziege wird auf der Wiese geschlachtet. Die Jungmannschaft schaut interessiert zu. Das Fell dient als Unterlage für die zerlegten Fleischteile. Die Frauen kümmern sich um die Innereien und das Feuer


Daneben werden  mit der Lötlampe einem  Murmeltier die Haare abgebrannt und dieses dann gebraten.

Fein säuberlich zuisammengelegt...


 Im Fluss werden Kleider gewaschen und auf die Wiese zum Trocknen ausgelegt 

Unser Uebernachtungsplatz in dieser wunderschönen Auenlandschaft.

 Die Einen ziehen das gegenüberliegende Ufer vor....


 Auf der Wiese werden abends die Yaks gemolken und die Jungtiere in einem Koppel in Sicherheit gebracht.



 Der Tereli Park ist bekannt für seine bizarren Felsformationen.
Die vielen Jurtensiedlungen sind Touristencamps...

 Die Schildkröte



Das grosse Dschingghis Khaan Denkmal: sein Geburtsort soll in dieser Provinz liegen


 Weiter hinten in einem Nebental stossen wir auf wunderschöne Naturwiesen, mit Edelweiss


Und noch ein paar Blumenbilder für Vreni

 



Wiesen wechseln mit lockeren Lärchenwälder ab


Das Anbringen der blauen Tücher an diesem heiligen Ort  hat offenbar gewirkt:
Krücken und Gips liegen im Gras. 


Von jetzt an gehts südwärts Richtung China


Uebernachtung im Freien in den unendlichen Weiten der Mongolei

Der Weg scheint direkt in den Himmel zu führen


Wir erreichen die Wüste Gobi. Auf sandigen Pisten  gehts südwärts, wobei es hier mehrere Wege nach  Rom resp China gibt. Die einzelnen Spuren liegen oft kilometerweit
auseinander..



Eine der wenigen Industriezweige hier:  Kohlemine (Tagbau)





 Jeden Abend braut sich in Gewitter zusammen: eine willkommene Abkühlung

Unterwegs gibt es nur wenige kleine Siedlungen. Hier fahren wir auf der Hauptstrasse durchs Dorf.

Der Boden der Gobi mit den vielen kleinen farbigen Steinchen und Mineralien

Karges Gras und einige Ginsterbüsche sind die einzige Bodenbedeckung.


gerade ausreichend für ein paar Schafe

Obwohl dies die einzige Nord-Südverbindung ist, kreuzen wir zum Glück nur wenige Lastwagen unterwegs,
oft am Pistenrand stehend (Reifenwechsel)

Wenn man immer die Transmongolische Eisenbahn in Sichtweite hat, kann man nicht fehlgehen.

Eine geteerte Strasse ist im Bau, doch es pressiert nicht. Nur wenige Baumaschinen sind am Arbeiten

 Einer der ganz wenigen Bahübergänge. Die Bahn stellt ein echtes Problem für die Wildtiere (Gazellen)dar, da deren ursprüngliches Territorium entzweigeschnitten wird.

Alle 200 km ein kleines Städchen. Aber man kriegt wenigstens Diesel und ein paar Packungen Nudelsuppe



Man fragt sich von was die Tiere leben

 Herde mit Kühen und Schafen auf der Suche nach neuen Weideflächen. Hier in der Wüste übernehmen Kamele oft die Rolle der Pferde

 Die Jurte folgt hinten nach



Abendstimmung in der Wüste

Wir übernachten auf dem freien Feld


Am Morgen gehts auf unglaublichen  Pisten weiter entlang der neuen fast fertigen Strasse, auf der immer wieder Erdhaufen  Fahrer davon abzuhalten die Piste zu verlassen.


 Die Pisten werden immer abenteuerlicher: grosse Bodenwellen und Löcher müssen gemeistert werden

Ueber 400 Km Pisten sind zu meistern um die Grenze zu erreichen


 Endlose Weiten und ein steiniger Weg machen die Strecke zur Tortour für die Autos




 Eine unscheinbare Steigung wird zur Falle für unsere Wohnmobile. Viele bleiben im tiefen Sand stecken

Ohne Seil geht hier gar nichts mehr


Selbst  schwere Lastwagen benötigen Abschlepphilfe von unseren Allradfahrzeugen


r waren sosehr mit Ausgraben, Seile legen und Fahrversuchen beschäftigt, dass  ich keine Zeit  zum Fotografieren hatte, wie wir von einer Parallelspur über losen Sand wieder auf festen Boden gezerrt wurden (2 Seile rissen...) Hier wenigstens die Spuren



Daneben gibts aber auch  feine Spuren im Sand: Eidechsen

Kamele sind mit wenig zufrieden und haben wenig Probleme mit dem Flugsand

aber ganz im Süden gibts keine grossen Tiere mehr


Am anderen Morgen erreichen wir den Grenzort, ein kleines Nest aber mit grossem Zollhof hinter vergoldetem Eisengitter: Geöffnet ist ab acht Uhr, aber zuerst wird  noch die Nationalhymne gespielt ..
Die mongolische Gobi wäre geschafft, wobei die Spuren der schlechten Pisten der vergangenen Tage nicht spurlos an den Fahrzeugen vorbeigegangen sind.


Das Chassis unseres Tourleiterfahrzeuges ist einfach auseinandergebrochen
Wir sind schon fast in China (hinter dem grossen Regenbogen). Es herrscht reger Verkehr. Mongolische Händler fahren mit Jeeps nach der chin. Grenzstadt Erenhot um Einzukaufen
Um mehr mitnehmen zu können, wird gleich noch der "Anhänger" mit genommen.
Die Autos kehren vollgestopft zurück,  wobei oft nicht einmal mehr die Türen geschlossen werden können


Es ist geschafft: Einreise in China in die autonome Republik "Innere Mongolei". Die Wegweiser in Mongolisch und Chinesisch bereiten uns einige Mühe...


Abends muss das Wohnmobil neu eingeräumt (Schubladen),entsandet und auf ev Schäden untersucht werden.

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