Sonntag, 3. Juli 2011

17 Mongolische Grenze - Ulaan Baatar

Ulan Ude bis Grenze: siehe letzter Blog

Die russisch mongolische Grenze, gesichert durch einen Doppelzaun mit Stacheldraht.
Der eiserne Vorhang ist hier noch nicht ganz gefallen.

 Der Grenzübertritt dauert nur 4 Stunden, hilfsbereite Zollbeamte, aber alles eben ein bisschen chaotisch. Von unseren beiden Dolmetscherinnen werden wir herzlich begrüsst .

 Erster Eindruck der Mongolei ist zwiespältig: Unvollendete Zeugen der Sowietzeit

Doch schon bald sind wir von einer grandiosen Landschaft umgeben.


Industrie gibts nur wenig ausser Bergbau: Hier Kohlehalden, wichtigstes Heizmittel im Winter

Getreidesilos: Die nomadisierenden Mongolen haben gelernt, auch Weizen anzupflanzen.

Auf den Feldern bleibt ein Teil Brachland, eine  extensive Anbaumethode


Dörfer immer noch im europäischen/russischen Stil, hier aber mit farbigen Dächern



Daneben aber mehr und mehr Jurten

 Der Junge übt fürs Naadam Fest, einem grossen Reiterfest


 Reiten wird den Jungen in die Wiege gelegt.

Der Vater streift dem Hengst den Schweiss vom Fell.

 Pferde werden mit Lastwagen zum Festplatz gebracht


In den Wiesen blühen Edelweiss


Kräftig duftet der Thymian



Hier findet man noch Naturwiesen


 Abendstimmung auf dem Standplatz in der freien Natur


 Ueberall kräftiges Grün nach den kürzlichen Niederschlägen




Trans Mongolische Eisenbahn (Russland-China) mit Kohle, im Vordergrund grasen zahlreiche Herden mit  Geissen, Rindern und Schafen.



 Die Jurten liegen weit verstreut in der Ebene,

 oft aber  in der Nähe von Flüssen oder Seen.

An den kleinen Passübergängen stehen meist buddhistische Heiligtümer neben der Strasse.

Opfertisch

Erste Buddha Figuren tauchen auf


Endlose Weite mit recht guten asphaltierten Strassen
  



Wir durchqueren Durkhan, die drittgrösste Stadt der Mongolei

 Im Zentrum der Markt: Schaffleisch wird hier lebend verkauft und im Kofferraum heim transportiert,

 oder frischgeschlachtet und die Häute weiterverkauft.

Telefonservice mit Funktelefon, die meisten haben jedoch ein Handy

Wie im orientalischen Basar: Mehl und Reis werden an kleinen Ständen in 25 kg Säcken verkauft.

 Transportmittel ist oft das Pferd, da nur wenige Nomaden einen Traktor oder Lastwagen haben.


 Ueber der Stadt eine weitere buddhistische Anlage.

 Vergoldener Buddha mit Gefäss für Räucherstäbchen im Vordergrund
Gebetsmühle mit Loewe: deutlich chinesisch/tibetische Prägung des hiesigen Buddhismus.
 Grosse Pferdeherden grasen frei in der Landschaft: Stuten werden gemolken und die Milch zu Airag vergoren, ein erfrischendes prickelndes Getränk für meinen Geschmack.


 Wiesen, Wiesen und nochmehr Wiesen.
Siesta am Schatten

 Festnetz  und Stromversorgung auf dem Lande
Simmentaler Kühe auch in der Mongolei zu finden


 Blumenwiese

voller gelber Lilien

 Wasser ist rar, jede Pfütze wird genutzt.
Wir halten, um dieses Monument zu fotografieren, 30 Bauarbeiter wollen in unseren Camper hineinschauen...

 Wir übernachten bei einem Eco-Camp mit Jurten als Hotelzimmer.
Der Tourismus ist in voller Entwicklung.

Die Jurten sind traditionel aufgebaut,

mit originaler Innenausstattung (ohne fliessendes Wasser und WC)

Neben uns eine Jurte  mit Kamel und Traktor

 Am Morgen besucht uns der Sohn des Bauern. Er getraut sich aber nicht in unsere Nähe zu kommen, obwohl er sehr neugierig ist, wie es in unseren Wohnmobilen aussieht.


Hier kauften wir unseren ersten Liter Airag. Kommunikation ist aber äusserst schwierig, da hier nur mongolisch gesprochen wird.

 Idylle  mit Jurte und Verkaufsladen
Hier kauften wir unseren ersten Liter Airag. Kommunikation ist aber äusserst schwierig, da hier nur mongolisch gesprochen wird.
 Moderne Technik hält Einzug: Solarpanel mit Satellitenschüssel und  Motorrad,  ein sehr verbreitetes Transportmittel für ganze Familien.



 Vor uns die Stadt Ulaan Baatar hinter  dichtem Staub der Baustelle am Stadteingang...


Auf der Piste wird wahlweise rechts oder links gefahren, je nach Löchern.

Checkpoint am Stadteingang


 Unser Standplatz: Spielwiese eines Schulhauses, daneben Jurten mit Geissen

Die Millionenstadt Ulaan Baatar, ein Drittel aller Mongolen lebt hier.
Jugend Sportfest neben unserem Standplatz

 Energie Zentrale No3: Die Mongolei hat grosse Kohlevorkommen, die vor allem im Winter auch zum Heizen verwendet werden. Entsprechend schlecht ist die Luftqualität.

 Emsiges Treiben in der City: hier vor dem Opernhaus


Moderne Bürogebäude...

und Regierungsgebäude mit Tschinggis Khan Statue in der Mitte am riesigen Sukhbaatar Platz




 Ausserhalb des Zentrums liegen rasch wachsende Wohnsiedlungen

 Am Rande der Stadt sind nachwievor Jurten vorherrschend.


Wir besuchen das Gandan Kloster in der Stadt. Am Eingang eine alte Frau, die Taubenfutter verkauft.


Offensichtlich mit recht grossem Erfolg...


 Aussen werden die Gebetsmühlen aus Messing durch die Gläubigen im Gang gehalten

 Innen  sind die Lamas am Beten, Singen oder


am Lesen aus alten tibetanischen Schriften

 Gegen Durst gibts Tee für die Lamas



Neben Tempeln wird auch in Jurten meditiert


Hinter der Stupa der Buddha Tempel

Vor der Stupa eine kleine Prinzessin im Gras

Beeindruckend die vergoldete 30 m hohe Buddhastatue,



von einer  Vielzahl von Göttern umgeben..



kunstvolle religiöse Textilarbeit


 Bild einer Hochzeitsgesellschaft nach dem Tempelbesuch, das junge Ehepaar fährt im Hummer weg..

 Im Naturhistorischen Museum sind Dinosaurierfunde ausgestellt.
Die Mongolei ist äusserst reich an diesen Zeugen vergangener Zeitepochen.


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