Wir verlassen frühmorgens Beijing Richtung Südosten (Baoding)
Die breite Haupstrasse mit typischer Pappelallee durchquert fruchtbares, ebenes Land,
auf dem neben Obst, Mais und Tabak angepflanzt werden.
Direkter gehts nicht : Der Bauer verkauft an der Autobahn die Pfirsiche aus der dahinter liegenden Plantage
Da die Autobahn teilweise gesperrt ist , weichen wir auf die Landstrasse aus.
Hier herrscht extrem dichter Verkehr. Der agressive Fahrstil und riskante Ueberholmanöver der Chinesen verursachen oft schwere Unfälle
In den kleinen Städten die wir durchqueren, findet das Leben nachwievor auf der Strasse statt
Auch Spatzen kann man sich kaufen
Unglaublich, was so alles Platz hat auf den 3 Rad Mobilen mit Zweitaktmotor
Wir nähern uns Wutai Shan, einem heiligen Berggebiet des Buddhismus
in der Provinz Shanxi
in der Provinz Shanxi
Die Provinz Shanxi ist reich an Kohle, die mit hunderten von Lastwagen abtransportiert wird. Entsprechend gross ist das Verkehrschaos. Die rechts stehende Lastwagenkolonne wird einfach überholt und der Gegenverkehr muss ausweichen. Ist alles ganz normal in China, aber wenn dann noch Erdrutsche die Strasse versperren, wirds wirklich eng.
Der ganze Verkehr wälzt sich über eine kurvenreiche Passstrasse
Passhöhe ereicht bei 1500 m. Man hat wieder einmal das Gefühl in der Schweiz zu sein
Die höchsten Gipfel sind bis 3000 m hoch
Das Wutai Shan Gebiet ist ein bekanntes Pilgerziel: Am Sonntag gibts entsprechend viel Verkehr zu den hunderten von Tempeln und Klöstern
Offenbar auch immer beliebter bei den Chinesen: man reist mit dem eigenen Wohnmobil
Die weisse Pagode mit Kloster in Taihuai ist das religiöse Zentrum des Gebietes
Wo es Pilger hat, hats auch Randständige
Kleine Prinzessin am Teichrand im Vordergrund.
Der Wunsch nach Kindern muss frühzeitig angemeldet und bewilligt werden,
Für nicht bewilligte Kinder werden hohe Bussen bezahlt...
Der allgegenwärtige Rauch stammt nicht von einem 1. August Feuerwerk, sondern vom Abbrennen von Räucherstäben als Opfergabe
Obwohl 80% der Chinesen Atheisten sind, ist der Tempelbezirk mit Gläubigen überfüllt
Im Tempelhof gibts "Peking Oper" Darbietungen
Auch der Buddha braucht militärischen Schutz
Detail der schön verzierten Dachkonstruktion
Altäre im Tempelbereich für Räucheropfer
Soll Glück bringen: Berühren der Glocke mit beiden Händen
Anbetung des Buddhas. Im Hintergrund frisches Obst als Opfergaben
In den Tempelanlagen sieht man Pilger in exotischen Gewändern aus ganz Asien.
aber auch exotische Frisuren
An den Hängen hats mehrere Klöster, die oft nur über Treppen zugänglich sind.
Reichverziertes Portal des Klosters
Ausgewogene Proportionen und eine gewisse Eleganz und Leichtigkeit zeichnen dessen Tempel aus
Detail der Dachverzierungen
Verkäufer von heiligen Schriften
Im obersten Tempel ein liegender Buddha
umgeben von bösen Geistern...
mit dem buddhistischem Rosenkranz
Dieser muss 2 Mio mal durchgebetet werden um die wahre Erleuchtung zu erlangen
Der Tempelbereich dieses etwas abgelegenen Klosters strahlt eine unglaubliche Ruhe aus
Mönch mit Schülerin (kurze Haare) beim Teetrinken
Der hintere Klosterteil ist nur für Mönche zugänglich
Rarer Einblick ins Alltagsleben im Kloster: Wäsche waschen gehört auch dazu
Besuch von Pilgern aus Tibet bei unseren Wohnmobilen
Sie geniessen offensichtlich den Komfort in" unserer Zelle"
Bergketten...
und fruchtbare Ebenen mit Lössboden wechseln sich ab
Ab und zu ein paar Reisfelder. Sonst aber dominiert überall Mais.
Die Bautätigkeit ist enorm in Stadtnähe, ganze Quartiere mit Wohnhäusern werden gleichzeitig erbaut.
Land wird in China von der Regierung für 70 Jahre zur Verfügung gestellt. Bis dann muss alles amortisiert.
sein...
NB: die Aufnahme ist nicht unscharf: Das Wetter ist seit Tagen trüb und neblig.
Entsprechend muss auch die Infrastruktur (sprich Strassen) ständig angepasst werden
Wir besuchen Pingyao, eine Stadt mit altem Stadtkern und gut erhaltener Stadtmauer mit unzähligen Wachttürmen aus dem 15 Jh (Ming Zeit)
Die Innenseite der Mauer: alles aus Lehm...
Die schmucke, lebendige Einkaufsstrasse mit schön restaurierten Häusern
Das Tor mit dem Turm ist das Zentrum der Stadt
Prächtige Hotelanlage in einem alten Haus aus der Ming Zeit
Lauschige Hinterhöfe laden zum Verweilen ein
Mitten in der Stadt befinden sich meherere Tempelanlagen: Eingangsbereich
Tempeinnenhof
Immer noch beliebtes Transportmittel, speziell geeignet für enge Gassen..
Mittagsschläfchen inmitten der feinlackierten Schachteln
Ermüdet vom Schönschreiben mit Tusche und Pinsel
Der Vordermann ist schon mal abgestiegen
Wokküche: alles frisch mit Zutaten gemäss Kundenwunsch
Auch während dem Mittagessen werden Kunden bedient...
Technik fasziniert auch die chinesischen Knaben
Schuhe werden massgeschneidert
Jeder hält seine Spezialitäten feil
Der Konfuzius Tempel
Wächterfigur am Tempeleingang
Mauer im Eingangsbereich mit dekorativen Keramikkacheln
und noch ein paar Szenen aus dem Stadtleben.....
Wasserbüffel : ein bisschen gross und schwer als Souvenir
Omeletten Bäckerin: sehr schmackhaft und günstig
Fütterung dere kleinen auf dem Trottoir
In Europäischen Städten würde man diese Szene anders interpretieren:
Servicepersonal wartet auf Kunden vor dem traditionellerweise mit roten Lampions geschmückten Restaurant
Gemüsehändler beim Tomaten polieren
Coiffeur Salon: Haarschnitt erfolgt immerhin elektrisch
Auch die Kleinen sind schon Meister im Telefonieren
Leherer für Kunstmalerei mit Schulungsatelier
Pinguao:Nachts ein besonderes Erlebnis
Typische Lösslandschaft im Herzen Chinas
Die Hügel sind oft terrassiert zur besseren Nutzung des Wassers und um die Erosion in Griff zu bekommen
Erdpyramiden, Zeugen der Erosion
Wir überqueren den Gelben Fluss. Erdiges Wasser fliesst träge im oft sehr breiten Flussbett
An einem Zufluss zum Gelben Fluss liegt die alte Kaiserstadt (Tan Dynystie, 5 Jh) Luoyang,
bekannt durch die Longmen Grotten entlang des Steilufers des Flusses.
Während 400 Jahren Bauzeit (5Jh-9Jh)wurden annähernd 100'000 Buddha Statuen aus dem Fels gemeisselt.
Kleine und kleinste Kavernen mit Miniaturen wechseln ab mit grösseren, bewachten Höhlen,
hier mit Buddha aus der frühen Periode : Ausdruck und Körper entsprechen eher dem Nomaden Ideal
Der grosse Buddha im chinesischen Stil: elegante Haltung und wohlgenährt...
daneben die Wächterfiguren, die die Dämonen (unter deren Füssen) fernhalten sollten
Trotz der zahlreichen Besucher ist immer alles peinlichst sauber und die Strassenwischerinnen sind entsprechend adrett gekleidet.
Ausflug zum heiligen Berg mit dem Kloster Shaolin (5 Jh) das die Entwicklung des Chinesischen Buddhismus massgebend mitgeprägt hat.
Das Shaolin Kloster ist auch die Wiege des Kung Fu Kampfsportes, ursprünglich entwickelt zur körperlichen Ertüchtigung der Mönche
Die hihstorisch bedeutenden Tempelanlagen wurden während der Kulturrevolution grösstenteils zerstört. Heute nach dem Wiederaufbau ist das Kloster wieder aktiv
Wächterfigur am Tempeleingang mit grimmigem Gesichtsausdruck zum Vertreiben der bösen Geister
Stele mit Drachenfigur eignet sich auch zum Reiten
Der Pagodenwald: Urnengräber der Aebte und Mönche. Je grösser die Leistung zu Lebzeiten, umso höher der Turm. Normalsterbliche haben maximal Pagoden mit 7 Dächern...
Eine Kung Fu Demonstration gehört zum Pflichtprogram
In den Sommerferien werden überall Kung Fu Trainingscamps für Jugendliche organisiert.
Fast wie Paparazzis: Unsere Gruppe
ist immer nahe am Geschehen
Vieles wird immer noch wie vor hundert Jahren transportiert
Typische Löss- Landschaft in Mittelchina. 2 Ernten werden pro Jahr eingefahren, dank milden Wintern.
Ausser auf dern Strassen sieht man wenig Tiere oder Herden in der freien Landschaft.
Mittelchina ist kein Milchwirtschaftsgebiet
An der Mautstation von Xian. Die Fahrzeugnummer wird fotografisch erfasst und die Fahrzeugdaten (zentral gespeichert) inkl aktuellem Gewicht sofort auf dem Bildschirm angezeigt und der Mauttarif berechnet.
So gut sind selbst die Europäer nicht organisiert..
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