Wir verlassen Xian auf der Seidenstrasse westlich Richtung Pingliang und durchqueren fruchtbare Ebenen.
Gemüse, Sonnenblumen und Mais wechseln ab mit Obstplantagen.
Die kleinen Ackerflächen sind oft durch Bäume abgetrennt
Die lokalen Produkte werden direkt an der Strasse verkauft
Hier wird gzeigt wie man 14 Dreiradlaster auf der Autobahn transportiert
Der Verkehr ist auch am Sonntag enorm. Die LKW's kennen keinen Ruhetag. Die agressive Fahrweise führt immer wieder zu schweren Unfällen mit entsprechenden Verkehrstaus.
Wir stehen 3h im Stau auf der Autobah , bevor wir eine Ausfahrt auf die Landstrasse nehmen können.
An der Mautstation wird mit Schweizer Präzision das Gewicht ermittelt. Der Tarif ist nur abhängig vom Gewicht, ob man nun im Stau gestanden ist oder nicht.
Wir sind nicht viel schneller unterwegs, da die Landstrasse mitten durch die Dörfer geht. Man schlängelt sich durch ein Gewühl von Menschen, Maschinen und Tieren. Höchste Aufmerksamkeit beim Fahren ist gefragt und zudem kennt das Navi nicht alle Strassen.
Bauer offeriert uns Hühner- Kücken
Die Apfelernte ist im vollen Gange. Jeder bringt seine Früchte auf den Markt, in kleinen
oder auch grösseren Mengen
Weizenfelder und Mais soweit das Auge reicht. Der Smog an diesem schwülen Sommertag ist ein grosses Problem in China
Die vielen Kohle und Atomkraftwerke helfen auch nicht gerade
Wir sind froh wieder in die Berge zu fahren. Die Strassenschilder sind meist zweisprachig: Chinesisch und chinesisch Englisch
Typischer Hofeingang in Dörfern. Die Häuser sind immer mit Mauern gegen die Strasse abgetrennt
Auch Tierknochen werden wieder eingesammelt und verwertet
Kilometer langer Stau auf der Landstrasse.
Die PKW's schlängeln sich in der Mitte durch
Aber auch die Getränkeverkäuferin begibt sich zwischen die Fahrzeuge um Kunden beidseitig bedienen zu können
Auch der Obstverkäufer am Strassenrand hofft auf gute Geschäfte.
Entlang der Strassen gibts viele Autowaschanlagen und Wassertankstellen für LKW's zur Kühlung der Bremsen. Hier sogar mit Handwaschbecken
Erneuerbare Energien sind auch in China ein Thema:
Wasserkocher auf dem Hausplatz
Ohne Handwagen läuft nichts
Der Bauer bringt Viehfutter vom Feld nach Hause
Kommunikatonsprobleme im Restaurant: Was sollen wir nur bestellen?
Es gibt nur eine Lösung, wir gehen in den Operation Room,
der sich als moderne Küche erweist,
Wir zeigen auf die gewünschten Zutaten und den Nudelteig
Der Koch lacht herzlich und macht sich an die Arbeit
Besteck gibts keines.
Die neue Nudelkreation schmeckt trotzdem ausgezeichnet.....
Kostenpunkt: 3 CHF pro Person, inkl Grüntee
Nachher gehts durch herrliche Lösslandschaften mit tiefen Canyons
Die Lehmhäuser passen sich farblich sehr gut der Landschaft an
Krasse Gegensätze zwischen Stadt und Land: Uns überrascht immer wieder die enorme Bautätigkeit, hier in Lonxi. Breite Strassen und Hochhäuser mit Wohnungen werden für die 20 Mio Leute gebaut, die jährlich in die Städte ziehen . Die Hälfte davon schafft jedoch den Wechsel nicht und muss wieder aufs Land zurückkehren
In den Kleinstädten weisen die grossen Moscheen auf die hiesige Bedeutung des Islams hin, der sich dank der Seidenstrasse hier stark entwickeln konnte.
Die teilweise Verschmelzung von Buddhismus und Islam manifestiert sich in den kirchlichen Architektur
Die hüglige Landschaft ist vollständig terrassiert,
jeder Quadratmeter wird genuzt
Etwas gewagter Transport auf der Landstrasse
Muslim Frauen beim Flachs brechen
Das Korn wird mit der Sichel geschnitten, zu Garben gebunden und auf dem Felde getrocknet
Dreschen des Korns von Hand auf erdigem Platz
Zum Pflügen der abgeernteten Felder werden nachwievor Ochsen verwendet
Die Raps Ernte für eigenes Oel zu produzieren
Am Morgen auf dem Markt
Schreinerei mit Kreissäge und kleiner Inca Hobelmaschine unter dem Vordach
Wasser wird am Brunnen geholt
Dorfidylle
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Der Dorfapotheker und Arzt sieht sich im Laden die Patienten an,
seine beiden Assistentinnen bereiten die Spritzen vor und verabreichen sie den Patienten, die auf zwei im Laden stehenden Betten warten.
In Nordchina gibts keinen Reis, dafür bringen die Bauern ihr Mehl oder Getreide für Brot oder Nudelherstellung ins Dorf. Die Bäuerin benutzt den Transport um Einkaufen zu gehen .
Der Auslaufbursche bringt die Ware an den Mann
Wir sind im sogenannten Osttibet und fahren durch ein enges Tal in die Berge nache Xiahe
und erreichen auf 3000 m in Xiahe das Kloster Labrang, eines der grössten tibetanischen Klöster in China mit ehemals 4000 , heute nur noch 500 Mönchen, die an 6 Fakultäten Fächer wie tibetanische Medizin, Theologie und Astrologie studieren.
Das Dorf wird durch das Kloster in einen tibetanischen und einen hanchinesischen Teil geteilt.
Das Kloster und die Tempelanlagen werden von vielen Pilgern besucht
Reich bemalter Tempeleingang
Auf dem Platz kauft man Zypressenzweige und Getreidekörner,
die auf einem Steinaltar im Tempelinneren in einer Schale in Milch getaucht und verbrannt werden
Um den Klosterkomplex führt ein langer Gang mit unzähligen Gebetsmühlen
die von früh bis spät in Betrieb gehalten werden. Die Pilger tragen dazu Handschuhe.
An jeder Ecke hats eine Riesentrommel
Man glaubt in Peru oder Bolivien zu sein wenn man die Gesichter der Frauen, ihre Hüte und schwarzen Zöpfe sieht
Stärkung nach dem Gebetsmühlenumgang
Unglaublich, dise Vielfalt an Kopfbedeckungen und Kleider...
Die Buddhisten benutzen zum Gebet auch eine rosenkranzartige Kette mit 108 Gliedern
Die Neugier der Chinesen ist unglaublich, jeder will einen Blick in die Autos werfen und scheut sich auch nicht ungefragt ins Auto zu steigen oder die Campingstühle auszuprobieren...
Die grosse Pagode
Detail der Turmverkleidung
Im Innern der Buddha
Prachtvolle Holzschnizerei am Eingang zum Klosterbereich
und reich verzierte Dächer mit Messingabdeckung
Der Haupttempel mit 20 m hohem Buddha ,in typischer tibetanischer Architektur
Die Fenster sind nur Attrapen, kein Licht soll die Ruhe im Inneren stören
Vom Buddha selbst dürfen keine Bilder gemacht werden
Im Eingangsbereich wieder Gebetstrommeln
und Bildern aus der tibetanischen Mythologie: Elefant , Affe, Hase und Vogel versuchen den Paradiesbaum zu erreichen
und knieende Gläubige mit Handschutz gegen Holzspriessen
Bereitstellung von Kerzen für den Altar
Die Mönche in Labrang gehören zu dem Orden der Gelbmützen.
Man trifft sich zur Mittagsversammlung,
zieht die Stiefel mit den nach oben gerichteten Spitzen aus
und beginnt auf Kissen sitzend mit dem monotonen Gesang.
Bis 4000 Mönche finden Platz
China ist multikulturell, selbst die Harmoniehalle ist dreisprachig angeschrieben (oben tibetanisch)
Neben dem Kloster wird eine neue Kanalisation gebaut, hauptsächlich von Frauen,
die auch gleich auf der Baustelle wohnen
Stromverteilung : Da oben in den Bergen ist noch nicht alles High Tech
wow... endlich hetts en neue blog itrag!! isch mega, was ihr da so erlebed und a kultur kännelerned!
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