Wir sind problemlos in die Türkei eingereist. Die Wageninspektion verlief zügig und ohne Beanstandungen. Aus lokalen Autos haben die Zollbeamten kanisterweise Benzin konfisziert, das die Türken billig im Iran eingekauft haben.
Der Ararat mit Nebenkrater lässt grüssen
Wir durchfahren die Türkei auf gerader Linie von Ost nach West: 1800 Km!!
Die Herbstfärbung der Blätter ist schon deutlich erkennbar.
Nachts sinken die Temperaturen in Ostanatolien auf unter Null Grad
Auch die Singvögel sind parat für die Reisein den Süden
Wir wolten eigentlich in Erzurum in der Stadt übernachten, haben jedoch angesichts des Verkehrchaos und der wie wild pfeifenden Polizisten Kehraus genommen und sind aufs Land geflüchtet.
Vor den Bauernhäusern das gewohnte Bild: Gestapelter, getrockneter Kuhdung als Brennstoffquelle für den Winter.
Die weiten Täler werden hauptsächlich für Getreideanbau genutzt
Minarette wie Nadelspitzen sind noch schlanker als im Iran gebaut
Einkaufstrasse mit den auch hier typischen kleinen Läden
Der Metzger verkauft auch kleine Kochherde und Grills
Kohl gedeiht hier besonders gut. Ein Kopf wiegt wohl gut und gerne 5-10 Kg.
Dass Türken gerne Zwiebeln essen ist bekannt, aber so viel war uns neu.
Interessante Farbkombination der einzelnen Schichten
Wir übernachten in Amasya, einem kleinen Städtchen in Zentralanatolien, das mit seiner alten Bausubstanz viel Charme bewahrt hat. Entsprechend gross ist der Besucherstrom
Der Sommer ist vorbei, doch Eiscreme ist nachwievor gefragt.
Ein ehemaliges Hospital aus dem 14. Jh. , gestiftet durch einen Mongolischen Khan, war bekannt für chirurgische Eingriffe und Musiktherapie. Der leitende Arzt schrieb und illustrierte Bücher ueber Behandlung von Krankheiten und Heilkräuter
Historisches Hotel, heute mit Bar und WiFi Internet
Wohnmuseum in altem Bürgerhaus mit originaler Einrichtung
Wunderschöne Teppiche auf Böden und an Wänden zeugen von viel handwerklicher und gestalterischer Fertigkeit
Der Hamam (Badehaus). Der Aufseher lässt uns bereitwillig eintreten und führt uns in dem mit weissem Marmor ausgekleideten Bad herum. Auf Bänken liegend, schmachten die Besucher im Dampf.
Fotografieren unmöglich, da die Linse sofort beschlagen war
Erker und Terrassen mit Reben bewachsen geben den Häusern ein besonderes Cachet.
Unser Uebernachtungsplatz liegt direkt neben der Moschee in einer idyllischen Parkanlage. Weniger idyllisch der Muezzin, der uns um 5 Uhr morgens aus dem Schlaf reisst.
Es sind noch 100 Km bis Istanbul, doch sind wir bereits mitten in Wohnvierteln und Industriezonen der Vorstädte .Im Grossraum Istanbul leben über 20 Mio Einwohner und eine unbekannte Zahl Ausländer
Neben Wolkenkratzern mit Luxuswohnungen entsteht eine neue Moschee
Wir überqueren den Bosporus. Ade Asien, wir sind wieder in Europa...
Der Bosporus, die Kontinentalgrenze
Dicht bebaute Wohnquartiere,....
verstopfte Strassen
und viel Fussvolk prägen das Bild im Europäischen Teil der Stadt und dies an einem Sonntag.
Wir fahren an unzähligen Moscheen und alten Palästen vorbei, die die Bedeutung Konstantinopels früher und heute unterstreichen.
Die blaue Moschee und die Hagia Sofia , unser Tagesziel ist in Sicht
Unser Standplatz liegt direkt am Wasser, neben einem kleinen Hafen...
direkt unterhalb der blauen Moschee
In Istanbul treffen sich alle Globetrotter dieser Welt. Hier ein Offroader mit absenkbarem Kabinendach
Auf dem Parkplatz werden gekochte Muscheln angeboten
Auch auf dem Fischkutter , verfolgt von hunderten von Seemöven, gibts offenbar was zu essen
Istanbul by Night
In der Altstadt nebenan reiht sich Hotel an Hotel . Exklusive Läden bieten qualitativ hochstehende Waren für Touristen an. In den Teppichgeschäften findet man nachwievor alte kaukasische und türkische Sammlerstücke, was im Iran fast unmöglich war.
Im orientalischen Cafe mit alten Samowars und Teppichen an den Wänden geniesst man seit langem wieder einmal einen richtigen im Kännchen zubereiteten Kaffee.
Die Wasserpfeifenlassen wir diesmal aus
Die blaue Moschee, eines der schönsten Bauwerke im türkischen Stil, ..
besticht durch die vielen Fenster, die Licht ins Innere des Hauptraumes mit gewaltigem Kuppeldach bringen.
Trotz dem gewaltigen Besucherstrom, wereden nachwievor Gottesdienste abgehalten
Vis a vis die Hagia Sofia, die heute ein Museum beherbergt. Ein Juwel byzantinischer Baukunst.
Flaute im Geschäft: Der Regen hält die Kunden fern
Auch hier herrscht Flaute wegen den Fluten: Der Basar
Im Garten des Topkapi Sarayi, dem Sultanspalast
Eingang zu den Empfangsräumen für hohe Beamte und Gäste,
im Inneren reich dekoriert
In den Räumen nebenan befindet sich das Harem, in dem bis zu 200 Frauen und Eunuchen lebten
Der Innenhof des inneren privaten Bereiches, zu dem nur Familienangehörige Zutritt hatten
Sicht von der Terrasse des Privatpalastes auf den Bosporus mit der Hängebrücke der Autobahn im Hintergrund.
Die Kleider des Sultans wurden aus teuren Seidenstoffen aus China gefertigt .
Endlich wieder einmal ein richtiger Supermarkt , nicht nur Tante Emma Läden
Die türkisch -griechische Grenze. Wir steigen nicht einmal aus dem Fahrzeug aus . So einfach sollte das überall gehen...
Griechisches Dorf. Keine Griechisch orthodoxe Kirche zu sehen aber eine Moschee
Strandszene: Der Sommer ist vorbei
die Gäste sind alle abgereist
Der Fährhafen Igoumenitsa ist in Sicht
Von hier aus gibts zahlreiche Fährverbindungen zu den griechischen Inseln und nach Italien
Die Fähren sind trotz nur wenigerTouristen alle ausgebucht:
LKW's hats das ganze Jahr.
Nur 10 Min vom Hafen entfernt finden wir in einer stillen Bucht ein nettes Plätzchen,
Kiesstrand und glasklares Wasser
Wir geniessen Tag und nutzen die Zeit für ein Update unseres Blog....
Morgen solls mit der Fähre nach Venedig gehen
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