Donnerstag, 26. Mai 2011

No 4 Riga - Pskov - Moskau







Wir fahren von Riga oestlich Richtung Pskov durch wenig besiedeltes, waldreiches Gebiet mit unzähligen Seen

Kleine Bauernhäuser, meist mitStall,  kleinem Gemüsegarten und ein paar Obstbäumen.

An der Grenze zu Russland.
Unglaubliche Bürokratie, die sehr korrekten und freundlichen Damen  der Zollkontrolle helfen  uns aber unsere Formulare auszufüllen oder zuergänzen.


Versicherungsagentur für die Auto-Haftpflichtversicherung in der Grenztankstelle: ein kleines Pult genügt

Russland ist reich an Erdöl. Gleich zu Beginn warten wir bis der kilometerlange Zug langsam vorüber gerattert ist


Die Barriere wird nachwievor von Hand bedient.

Wir fahren durch die Vorstadt von Pskov an riesigen Wohnblöcken vorbei: die Plattenbauten der Moderne.



Erste Nacht in Russland: Wir stehen neben einem Heim mit Werkstätten für Behinderte, das von Deutschland finanziert wurde. So sollen Familien erfahren, dass Behindertsein nicht  Unglück für die Familie bedeuten muss.


Daneben ein modernes Wohnquartier mit gepflegten Einfamilienhäusern
Stellt eher die Ausnahme als die Regel dar wie das Bild der Vorstadt zeigte.


Standrundfahrt im Luxusbus mit unserem Reiseführer Arthur der bestens Russisch spricht (Muttersprache)

Der Kreml von Pskov, eine befestigte Anlage mit mehreren Kirchen  

Leider hat nur die Hauptkirche überlebt. Die Abbildung zeigt wie die Anlage im 17 Jh ausschaute


Das prunkvolle Innere der Hauptkirche: die siebenstöckige Ikonostase (Ikonenwand) reicht bis zur Kuppel


Die Messe wird im Nebenraum stehend gefeiert. In der griechisch orthodoxen Liturgie  gibt keine Orgelbegleitung, nur ein Ensemble von Frauen die mit wunderschönen Stimmen die Feier umrahmen.
Die Befestigungsmauern reichen bis ans Wasser, um in der Not immer einen Zugang zum See haben

Ueberall überlebensgrosse Denkmäler, hier mit Lenin der immer noch sehr verehrt wird.
Die grosse Ueberraschung: Einkauf im Supermarkt. Während Ende der 80er Jahren Lebensmittelknappheit herrschte, gibt es heute in der Stadt alles im Ueberfluss.

Dorfidylle auf dem Lande: fast wie im Ballenberg. Hier jedoch harte sowietische Realität.
.
Die Infrastruktur auf dem Lande ist stark unterentwickelt: Kein Wunder ziehen alle Jungen in die modernen Zentren


Moskau:

Moskau, im Gegensatz zu St Petersburg einst ein Dorf aus Holzhäusern ist mehrmals niedergebrannt bevor die grösseren Bauten nur noch in Stein errichtet werden durften. Im Bild ein Feuerwachtturm.
Heute leben in Moskau und Umgebung 14 Mio Einwohner




Einer der sieben Bahnhöfe, die alle relativ nahe zusammen sind . Die Eisenbahnlinien führen sternförmig in die
verschiedenen Landesteile.


Hotel National: Ein traditionsreiches Hoteldirekt beim Roten Platz. Im ersten Stock befinden sich die Zarenzimmer mit Originalmöblierung. Durfte mal hier zu Chemap Zeiten übernachten, dank mitgebrachten teuren Parfums und Cognac.

Alter Kriegsveteran mit vielen Verdienstorden und Blumen zur Niederlegung am Grab des unbekannten Soldaten


Ablösung der Ehrenwache
Hinten die rote Kreml-Mauer

Moskau ist das Zentrum des Landes: Hier der Nullpunkt für alle Distanzangaben von Moskau aus.


Viele Baudenkmäler am roten Platz, wie diese Kirche und die roten Tortürme (unten) sind rekonstruiert. 



Das Leni- Mausoleum: es herrscht meist grosser Andrang und es braucht entsprechend Geduld um einen Blick auf den Staatsmann zu werfen.

Stalins Grab wurde nach einer kritischen Hinterfragung seiner Bedeutung nach hinten verlegt.

Das Zarentor in der Kremlmauer,Richtung Basiliuskathedrale, das nur für diesen geoeffnet wurde.

Der Rote Platz , links der Kreml, rechts das altehrwürdige Kaufhaus Gum.

Gum: Früher ein Billigwarenhaus , heute findet man nur noch teure Kleider und Schmuck Boutiqen
Zum Beispiel ein Laden nur mit handgefertigten Breguet Uhren....

Die Basiliuskathedrale, ein Meisterwerk der Zuckerbäckerkunst. Architekten waren meist aus Italien


Alter Arbat, typische Einkaufs und Flanierstrasse in Moskau

Unzählige  Restaurants mit internationaler Küche: Hier ein Sushi Restaurants das besonders von jungen Russinen frequentiert wird. Man gönnt sich ja sonst nie was...


Was wäre Russland ohne die unzähligen Babuschkas


Das Aussenministerium: Eines der 7 Hochhäusern aus den 30er Jahren, die heute unter Denkmalschutz stehen
Werktagsverkehr in Moskau

Die moderne City hinter der Mosqwa: hier sollte das grösste Hochhaus der Welt entstehen. Die Finanzkrise hat aber den Träumen ein apruptes Ende bereitet

In Moskau wird nicht nur Geld verdient, sondern auch ausgegeben und gezeigt: So vielen teuren Mercedes BMW,s und Lexus gibt es in Europa sonst nirgends auf den Strassen.




Moderne Plattenbauten



Baustile aus allen Epochen 



2x6 spurige Strassen führen durch Moskau.Es ist ein schöner warmer Sonntag, den die meisten Russen auf dem Lande in Ihren Dajas verbringen.




Eines der alten Wohnhäuser wird als Luxusappartementhaus für Politprominenz genutzt. Preise sind nicht bekannt

Privat Klinik im  russischen Stil

Mosqwa Brücke und Kremltürme

Der Kreml vom gegenüberliegendem Ufer der Mosqwa aus gesehen.
Die vergoldeten Kuppeln der Kreml -Kirchen leuchten weit herum







Die Erlöserkirche, die Hauptkirche der orthodoxen Kirchen in Russland ist eine exakte Kopie der zerstörten alten Kirche.





Mädchen vom Lande auf Kreml Besuch

 




Geheiratet wird mit viel Prunk und Glamor. Die Stretch Limousine darf nicht fehlen.
Scheidungsrate ist über 50% in Russland. Die niedrige Geburtsrate resultiert in einer Schrumpfung der Bevölkerung, was Politikern Sorge bereitet.



Harte Sitten im Srtassenverkehr: Falschparkierer werden gnadenlos abgeschleppt. Die Einhaltung von Verkehrsregeln wird  von den zahlreichen Polizistenpeinlich überwacht.
..
In Moskau leben 3 Mio Fremdarbeiter, oft schwarz. Aber ohne diese Leute könnte nur die Hälfte gebaut werden und auch andere Branchen würden stark in Mitleidenschaft gezogen



Die alten  Metrostationen in Moskau sind allein eine Reise Wert 

Die farbigen Fenster stammen aus Riga...


Marmor aus Zentralasien...



Camping russisch, mit Samovar (mit Holzheizung)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen