Wir verlassen Moskau im morgendlichen Stossverkehr Richtung Osten. Bald erreichen wir die offene
Tiefebene, die den westlichen Teil Russlands prägt. Weite Wiesen mit Löwenzahn, aber nur selten mit Kühen. Die Betriebe sind wahrscheinlich zu weit weg.
Riesige Felder erst frisch angesäht. Die Vegetationsperiode ist relativ kurz, dafür intensiv (lange Tage)
Wir erreichen Susdal, ein kleines Städtchen am goldenen Ring von Moskau, so benannt aufgrund der unzähligen vergoldeten Kirchentuerme. Hier gibt es alleine 30 Kirchen und 7 Klöster.
Wir sind einem der früher reichsten Klöster Russlands, mit einstmals ueber 1000 Leibeigenen.
Wir sind einem der früher reichsten Klöster Russlands, mit einstmals ueber 1000 Leibeigenen.
Das Kloster diente zwischendurch als Kriegsgefangen Lager und für politische Gefangene.
Der Komplex besteht aus einer Glockenwand (im Bild)..
der Hauptkirche
dem Mausoleum
Detail der Eingangspforte mit den Darstellung der Gründer
und dem Refektorium (Esssaal)
Prächtige Fresken aus dem 17 Jh .....
quasi ein Bilderbuch der Bibel für Leute die nicht lesen konnten
Die Gebäulichkeiten dienten waehrend dem 2. Weltkrieg als Kriegsgefangenen Lager (General Paulus von Stalingrad) und während der Stalinzeit als Internierungslager für politisch Unbequeme.
Das Kloster ist von starken Befestigungsmauern und Wachtürmen umgeben.
Im Vordergrund der Kräuter und Gemüsegarten.
Eingangstor zum Inneren Teil des Klosters
Typisch für orthodoxe Kirchen: der freistehende Kirchenturm.
Das Frauenkloster nebenan wurde von den Zaren zur Verbannung kinderloser oder sonst nicht mehr geliebter Ehefrauen gebraucht.
Trutzige Wachtürme zur Verteidigung der Klosterschätze
Typische russische Holzhäuser mit kunstvoll verzierten Fenstereinrahmungen
Der Kreml von Susdal: das Religiöse Zentrum, meist mit mehreren Kirchen nebeneinander.
Alte Blockhäuser im Freilichtpark
Ursprünglich waren auch die Kirchen vollständig aus Holz gebaut
Hier eine kleinere beheizbare Winter-Kirche
Daneben die grössere Sommerkirche
Blockhäuser mit verzierten Balken wie im Berner Oberland
Ursprüngliche Arbeitstracht der Landbevölkerung
Bett mit altem Quilt: ein Hinweis auf mennonitischen Ursprung.
Küche in einem Bauernhaus
Windmühle: erinnert mich an die von Holland emigrierten Mennoniten gebauten Mühlen, wie man sie auch in Kanada findet. Wir sind hier im Wolgagebiet wo Zarin Katharina viele Deutsche und auch Mennoniten ansiedelte.
Traditionelle Musiker . Man beachte die aus Birkenrinde geflochtenen Schuhe
Vile kleine Teiche und überall Kirchen . Die Zeiten der Fürstenhauptstadt sind längst vorbei, Suzdal ist heute ein verschlafenes Kleinstädtchen abseits der grossen Strassen und transibirischen Eisenbahn.
Hauptkirche im Kreml: goldene Sterne auf dem Dach weisen auf den Himmel hin.
Die 5 stöckige Ikonostase aus dem 17 Jh.
Samowar als Taufbecken, rechts der Sitz für den
Zaren oder Kirchenfürsten
Zaren oder Kirchenfürsten
Vergoldete Zarentüre aus dem 13 Jh. Das einzigeStueck das die Mongoleneinfälle ueberlebt hat
Die Zarenlaterne
Freske mit Abendmahl
Russische Zifferblatt , früher ohne Zahlen sondern mit Buchstaben.
Der Hauptplatz mit den Hallen der Händler.
Der Handel verlor seine Bedeutung als die transibirische Eisenbahn nicht über Suzdal gebaut wurde.
Der Handel verlor seine Bedeutung als die transibirische Eisenbahn nicht über Suzdal gebaut wurde.
also so hett ich mir russland ned vorgschtellt...! mega schön! lg doro
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