Samstag, 14. Mai 2011

No 1 Wald - Warschau


 Nach der Familien-Grillparty im Garten mit feinen T-Bone-Steaks entschliessen wir uns aufzubrechen.


Erster Uebernachtungsplatz beim Schloss Laufen am Rheinfall. Schöner Stellplatz unter altem Baumbestand.
Wir beschliessen den Abend mit einem Glas Wein in der lauschigen Gartenwirtschaft.


Am Morgen besichtigen wir den die ganze Nacht gut hörbaren Wasserfall. Trotz Niedrig-Wasserstand ein imposantes Spektakel.


Wir durchfahren bei schönstem Frühlingswetter zügig die Deutschen Lande....

bis wir auf die Seen bei Potsdam/Berlin stossen.
Es ist Muttertag: alles sitzt in den zahlreichen Gartenwirtschaften oder macht einen Ausflug mit dem Schiff.



Das Navi führt uns zu einer Minifähre mit Kabel, mit der wir ans Potsdamer Ufer wechseln.
Millimetergenaues Fahren ist erforderlich. Der Kahn ist nicht wirklich für Wohnmobile gebaut.

Wir stehen über Nacht auf dem Campingplatz unter alten Eichen im Halbschatten


mit Sicht auf den Templiner-See



Besichtigung der Schlossgärten und Museen von Berlin ersparen wir uns dieses Mal. Der Campingplatz ist ja auch königlich eingerichtet: z.B.Hunde Dusche mit Föhn



Kurznach dem wir die polnische Grenze an der Oder erreicht haben,  ist die Autobahn wegen dringenden Reparaturen gesperrt. Wir weichen auf die Landstrasse aus und fahren durch ländliche Dörfer mit bescheidenen, kleinen Häusern. Infrastruktur gibt es fast keine.


Flaches Land mit viel Ackerbau. Die Rapsfelder stehen in voller Blüte.
Kühe sieht man nur vereinzelt, oft sind nur ein oder zwei Tiere auf den Wiesen angepflockt.
Trotz mittelmässigen Strassen mit vielen LKW's ereichen wir Warschau im Abendstossverkehr.

Wir uebernachten in einem wunderschönen  Park,  nahe beim Zentrum.
Leider kann das schöne Schwimmbad nicht mehr benutzt werden.


Wir fahren mit dem Bus ins Zentrum, steigen aber zweimal zu früh aus weil  wir mit unseren mageren Russischkenntnissen  uns nur schwer durchfragen können. Deutsch wird nur noch selten gesprochen, die Jungen antworten auf Englisch.

Im Zentrum liegen Moderne, Geschichte und Soziallismus dicht nebeneinander:
Links der neue Hauptbahnhof.



Der Einfluss der Kirchen in Polen ist nachwievor nicht zu unterschätzen



Aussen ein Randständiger ermüdet vom ständigen Geldeinsammeln
Die Nonne geht im grossen Bogen vorbei...



Innen zahlreiche Messebesucher....
Die Madonna mit Kind  ( im Ikonen-Stil dargestellt) erinnert stark an orthodoxe Kirchen.





oder Touristen, die das Grabmal von Chopin besichtigen wollen



Der Papst Woytila ist omnipräsent und wird hier nachwievor stark verehrt.

Ehrengarde und Mahnwache erinnern an den bei einem Flugzeugabsturz umgekommenen Ministerpräsidenten.

Rechts das königliche Schloss, das nach der Zerstörung im letztenWeltkrieg als wichtiger Zeuge der Geschichte wieder aufgebaut wurde


Polnischen Schülern wird auf ihrem Ausflug in die Hauptstadt versucht die Geschichte näher zu bringen


Der alte Marktplatz

Schüler hören gespannt den Geschichten über die Flussjungfrau auf dem Brunnen zu.


Gepflegte Haupteinkaufsstrasse, alles sehr sauber und schön restauriert.
In den Nebenstrassen gibt es aber noch viele baufällige Gebäude.

 Hier gibts alles zu kaufen, sofern man Geld hat. Alle Modelabels sind hier vertreten



Auch auf Nespresso muss man nicht verzichten. Wir decken unsnochmals  für die Reise ein, zu Preisen die 20% unter dem Preisniveau in der Schweiz liegen


Da die Uhr in unserer Reiseeuphorie zu Hause liegen blieb, gibts noch eine trendige Swatch für Judy


Schönes Palais in den königlichen Gärten, einem riesigen Park inkl botanischem Garten.


Selbstsichere Polnische Frauen lassen sich gerne ablichten

Palais am Wasser zeugen vom guten Geschmack der ehemaligen polnischen Könige



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